Landesrecht
Jedes der 16 Bundesländer verfügt über ein eigenes, das Rettungswesen grob regelndes Gesetz. Im Einzelnen:
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Gesetz über den Rettungsdienst für das Land Berlin (Rettungsdienstgesetz) vom 08.07.1993
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hamburgisches Rettungsdienstgesetz (HmbRDG) vom 09.06.1992, zuletzt geändert am 27.09.1995
Hessen
Gesetz zur Neuordnung des Rettungsdienstes in Hessen (HRDG) vom 24.11.1998
Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Niedersächsisches Rettungsdienstgesetz (NRettDG) in der Fassung vom 02.10.2007
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Landesgesetz über den Rettungsdienst sowie den Notfall- und Krankentransport (RettDG) vom 22.04.1991
Saarland
Saarländisches Rettungsdienstgesetz (SRettG) vom 09.02.1994, zuletzt geändert am 27.11.1996
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Rettungsdienstgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (RettDG LSA) vom 07.11.1993
Schleswig-Holstein
Thüringen
Thüringer Rettungsdienstgesetz (ThüRettG) vom 22.12.1992
Inhaltlich decken sich diese Gesetze weitgehend. Insbesondere regeln sämtliche Landesrettungsdienstgesetze:
- Aufgaben des Rettungsdienstes
- Fachliche Anforderungen an das Personal
- Zusammenarbeit mit Krankenhäusern
- Finanzierung des Rettungsdienstes
- Beteiligung von Hilfsorganisationen am öffentlichen Rettungsdienst
- Genehmigungsbedürftige Beteiligung privater Unternehmer am Rettungsdienst
- Ordnungswidrigkeiten
In einigen Bundesländern wurden aus anderen Vorschriften resultierende Regelungen explizit in das Landesrettungsdienstgesetz aufgenommen, z.B. der Datenschutz (Sachsen u.a.), die vom Landesgesundheitsministerium einheitlich zu organisierende Dokumentationspflicht (Schleswig-Holstein u.a.) und die Anwendbarkeit des Personenbeförderungsgesetzes.
Darüberhinaus gibt es in jedem Bundesland ein Fachgremium zur Beratung der Träger des Rettungsdienstes und der Landesgesundheitsministerien.
Allerdings tragen diese Gremien unterschiedliche Namen, z.B. Landesfachbeirat in Nordrhein-Westfalen, Landesarbeitsgemeinschaft in Schleswig-Holstein, Landesbeirat in Thüringen oder Landesausschuss in Baden-Württemberg.